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Beefeater

Die englische Kultur hat für viele Menschen zwar äußerst kuriose Seiten, doch beeindruckt sie auch durch bestimmte Kulturmerkmale, die es in keinem anderen Land gibt. Für die Touristen sind die Yeomen Warders eine Sehenswürdigkeit der besonderen Art. Die zeremoniellen Torwächter von Tower of London gehören zu den ältesten Leibwachen auf der ganzen Welt. Im Volksmund werden sie auch Beefeater genannt. Diese Bezeichnung gilt auch für einen ganz besonderen Gin, der seine Wurzeln ebenfalls im Vereinigten Königreich hat. Das Unternehmen von James Burrough ist für die Abfüllung des Beefeater Gins verantwortlich. Je nach Land besitzt der Gin einen unterschiedlich hohen Anteil an Alkohol. In den USA und in Neuseeland sind es beispielsweise mehr, während es in Europa nur 40 % Alkohol sind.

Viele Menschen verwundert die Tatsache, dass in den USA, wo der Alkohol doch eigentlich eher ungern gesehen ist, dem Beefeater in größeren Mengen hinzugefügt wird als hier in Europa. Eine genaue Erklärung oder Begründung seitens der Destillerie gibt es dafür jedoch nicht. Fest steht aber auch, dass sich solch ein Gin in purer Ausführung nur halb so gut genießen lässt wie in einem Cocktail oder Longdrink. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt und in England ist der Gin auch wegen seiner Reinheit sehr beliebt.

Der Beefeater wird aus purem Getreide destilliert, wodurch der Gin absolut rein und sauber schmeckt. Auf seinem Flaschenkörper sind die Yeomen Warders abgebildet, die nicht nur als Markenzeichnen für den Tower of London gelten, sondern auch für den Gin selbst. Die Geschichte vom Beefeater geht bis in das Jahr 1820 zurück. Der Apotheker James Burrough wohnte und arbeitete in London. Nachdem ihn sein trister Alltag zu langweilen schien, entschied er sich für einige Experimente im Bereich der Spirituosen. In der damaligen Zeit blieb der große Erfolg jedoch aus, obwohl der Beefeater in seiner Rezeptur und in seiner Konsistenz fast perfekt ausgereift war. Erst ganze 200 Jahre später wurde die allererste Beefeater -Brennerei in London gebaut. In der Nähe von Chelsea fand sich der perfekte Standort. Schnell stand fest, dass die tapferen Torwächter des Towers of London als Namensgeber für den Gin fungieren sollten. Allerdings sind die Leibwächter nicht in ihrem typischen Gewand abgebildet, sondern in ihrem feierlichen Kostüm.

Im Jahr 1908 wurde das Unternehmen von den Söhnen James, Ernest und Frederick geleitet. Doch plötzlich stieg die Nachfrage nach den Beefeater Gin so stark an, dass sie dieser nicht mehr angemessen nachkommen konnten. Nachdem der anfängliche Erfolg ausblieb, schossen die Verkaufszahlen plötzlich enorm in die Höhe und machten den Beefeater zum erfolgreichsten Gin in ganz England. Der Hauptsitz musste erweitert werden. Auf der anderen Seite des Flusses, genauer gesagt in Lambeth, wurde eine weitere Brennerei gebaut, um der steigenden Nachfrage wieder gerecht zu werden. Niemand hätte gedacht, dass der Beefeater so schnell und so plötzlich erfolgreich werden würde. Nur knapp 50 Jahre später zog es die Brennerei jedoch wieder an ihren ursprünglichen Ort zurück. In Kennington wurde eine wesentlich größere und modernere Brennerei gebaut.

In der Geschichte der Destillerie gab es so einige wichtige Erlebnisse, die künftige Geschehnisse beeinflusst haben. Im Jahr 1969 exportierte das Unternehmen zum ersten Mal in die USA. Der Beefeater war bis dahin der einzige Gin, der den Weg über das "große Meer" bis nach New York geschafft hat. Im Jahr 1995 bekam die Brennerei dann wertvollen Zuwachs. Brian Martin wurde als Master Blender eingestellt und sollte der Spirituose ein neues Leben einhauchen. Die ständige Weiterentwicklung des Beefeaters war für das Haus sehr wichtig. Immerhin galt England als ein komplizierter Markt, in dem sich die Menschen nur schwer an neue Tropfen heranwagen wollten. Im selben Jahr entschied sich das Haus auch zu dem Schritt, Pernod Ricard als Verteiler ins Boot zu holen. Die vielen berühmten und durchaus angesehenen Namen sorgten für einen weiteren Aufschwung der Destillerie, die mit solch einem Erfolg nicht gerechnet hätte.

Mittlerweile hat sich die Reihe der Beefeater erweitert. Gleich mehrere Pflanzenextrakte werden für die Herstellung verwendet. Der Gin selbst war lange Zeit eine umstrittene Spirituose. Der Beefeater wird auch heute noch aus Wacholder, Mandeln, Iriswurzel, Zitrone, Orange, Lakritze und Koriander hergestellt. In seiner Vielfalt lässt er sich kaum von einem anderen Gin übertreffen. Rund 24 Stunden, bevor die eigentliche Destillation stattfindet, werden die Inhaltsstoffe miteinander vermengt, damit sie sich komplett entfalten können. Der eigentliche Produktionsprozess dauert dann anschließend rund 8 Stunden. Obwohl der Beefeater in Kennington hergestellt wird, findet seine Abfüllung in Schottland statt. Dort ist man auf solch hochwertige Tropfen spezialisiert. Anschließend geht es wieder zurück nach England, um den Gin weltweit zu exportieren.

Für die Herstellung und die Destillerie selbst ist es auch heute noch eine große Ehre, ihren Standort in London zu haben. In der Hauptstadt von England tobt das Leben und dieser Tatsache sind sich auch die Hersteller bewusst. Am 30. Oktober 2009 führte das Unternehmen den Beefeater in der Premiumversion ein. In diesem Gin wurden zusätzliche Stoffe wie grüner Tee aus China und der seltene Sencha aus Japan hinzugegeben. In seiner Preisklasse gehört der Gin zur günstigen Mittelklasse. Er konnte schon so einige Auszeichnungen gewinnen, die seine Qualität und Einzigartigkeit belegen. Der Gin Markt ist auch heute noch stark umkämpft. Neben dem Beefeater sind anderen Tropfen wie der Gin Gordons, Gin Martini, Monkey Gin und der Tenqueray Gin gern gesehene Spirituosen in den Bars und Kneipen.

Die Barkeeper von heute möchten nur ungern auf den Beefeater Gin verzichten. Die vielen Möglichkeiten im Bereich der Cocktails und der Longdrinks wären ohne den Gin wenig vielfältig. In der englischen Trinkkultur gehört der Gin schon fest zum Programm. Auch die englischen Leibwächter, deren Gesicht auf dem Etikett des Gins zu sehen ist, werden für die Ewigkeit an ihre Aufgabe und die Bedeutung als Leibwache erinnert. Der Beefeater Gin ist eine sehr individuelle Spirituose, die es geschafft hat, sich zwischen all den Konkurrenten durchzusetzen. Nur die wenigsten, und vor allem der Gründer James Burrough, hätten jemals mit solch einem enormen Erfolg gerechnet. Der Gin ist jedoch nicht nur optisch absolut einmalig, sondern lässt sich inhaltlich von vielen Pflanzenextrakten beeinflussen. Wir sind von der Qualität des Beefeaters überzeugt und bieten ihn daher auch in unserem Shopsortiment an.