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Greenall

Gin hat seine Wurzeln in den Niederlanden, wo er schon im 17. Jahrhundert von einem Arzt ins Leben gerufen wurde. Aufgrund der Spanisch-Holländischen Kriege fand er bei englischen Soldaten großen Anklang, welche ihn schließlich in ihr Heimatland überführten. Dort unterlag er den verschiedensten Veränderungen und musste etliche Höhen und Tiefen durchleben, bis er zu dem geschätzten Getränk wurde, das er heute weltweit darstellt. Besonders interessant mitzuverfolgen ist auch die Geschichte des Greenall Gins, die inzwischen 250 Jahre umfasst.

Die Gründung der Greenall Brewery geht bis ins Jahr 1761 zurück. Thomas Dakin besaß damals den visionären Charakter und die Ambition, eine neue Art von Gin zu produzieren, die auch über die Landesgrenzen hinaus erfolgreich sein sollte. Dazu bediente er sich sowohl alter, traditionell bewährter Rezepte als auch neuer Techniken und Herangehensweisen. Dakin etablierte damit die erste große Gin-Destillerie im Norden Englands, der bisher kaum von der Gin-Begeisterung in und um London berührt worden war. Für rund 20 Jahre war die Destillerie in St. Helens beherbergt, dann zog das Unternehmen nach Warrington um, weil man eine größere Produktionsstätte benötigte. Am Anfang seiner Karriere beschränkte sich Greenall darauf, rustikaleren Gin in moderaten Mengen zu produzieren, was dem Stil der Zeit entsprach. Der Gin wurde in Fässern in der Wholesale-Form an Händler und lizenzierte Vertreiber von Spirituosen verkauft. Mit der Zeit wandelte sich jedoch die Einstellung zum Gin und damit stieg auch die Nachfrage. Man wollte nicht nur mehr produzieren, sondern auch die Qualität der Produkte erhöhen.

In den nächsten Jahrzehnten wurden immer wieder Veränderungen eingeführt, um mit dem Zeitgeist zu gehen und eine möglichst große Bandbreite an Kunden anzusprechen. Es gab kleinere Krisen und größere Höhepunkte, die alle mit den äußeren Umständen der damaligen Zeit zusammenhingen. Im Jahre 1860 starb der Gründer der Greenall Brewery und der Betrieb ging an Edward Greenall und seine beiden jüngeren Brüder über. Deren Initialen wurden namensgebend für das Unternehmen, das fortan als G&J Greenall bekannt wurde. Auch das 20. Jahrhundert brachte diverse Veränderungen mit sich. Greenall Whitley kaufte 1923 die Destillerie auf und führte einige Neuerungen ein. Dennoch blieb man dem Stil des typischen Greenall Gins treu. 1960, beinahe 200 Jahre nach der Gründung des Betriebs, stand ein weiterer Umzug bevor. Neben erstklassigen Gins konzentrierte man sich jetzt auch auf die Produktion von Wodka. Die vorerst letzte Krise musste man bei Greenall's im Jahre 2005 meistern, als ein Feuer erheblichen Schaden in der Produktionsstätte anrichtete. Da aber alle Mitarbeiter mithalfen und man sich - wie seit Anbeginn des Unternehmens - mit viel Sorgfalt und Hingabe dem Problem widmete, konnte man bereits innerhalb einer Woche die Gin-Herstellung wieder aufnehmen.

Bis heute zeichnet sich Greenall Gin dadurch aus, dass er sowohl Traditionelles als auch Modernes in sich vereint. Zur Destillation werden Kupfer-Brennblasen nach alter Art verwendet. Die ausgesuchten Botanicals dürfen zunächst im Alkoholspirit mazerieren, bevor der eigentliche Aromatisierungsprozess beginnt. Nur das Herzstück jedes sorgfältig überwachten Destillats wird für die eigentlichen Gins verwendet. Dem schließt sich ein Reifeprozess von unterschiedlicher Dauer an, bevor die Verdünnung auf die jeweilige Trinkstärke erfolgt und der fertige Greenall Gin abgefüllt und vermarktet werden kann. Gin der Marke Greenall erfreut sich weltweit großer Beliebtheit. Er hat das Auf und Ab der Geschichte überstanden und verkörpert in unserem Sortiment den typisch englischen Gin.