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Hine

Der Markt der Spirituosen ist bis heute stark umkämpft. Es gibt viele verschiedene Destillerien, die schon seit Jahrzehnten in der Branche tätig sind. Andere hingegen haben sich erst im 21. Jahrhundert gegründet und sind mittlerweile sehr erfolgreich. Im Unternehmen von Thomas Hine & Co. wird schon seit einer halben Ewigkeit erstklassiger Cognac produziert. Das Unternehmen hat seinen Sitz im französischen Jarnac. Die kleine Gemeinde hat kaum 5.000 Einwohner und doch ist sie eine Hochburg für Wassertourismus und Hausboote. Sie gilt als Mittelpunkt eines riesigen Produktionszentrums für Cognac. Neben Hine sind auch die Destillerien Courvoisier und Bisquit dort ansässig.

Die Cognacsorten der Destillerie sind heute überall bekannt. Während die meisten Genießer ihren Cognac online kaufen, wäre das im 18. Jahrhundert nie möglich gewesen. Der Gründer Thomas Hine war gerade einmal 16 Jahre alt, als er seine Heimat 1791 verließ. Von der Grafschaft Dorset, die sich in England befand, zog es den jungen Mann nach Frankreich. Was genau ihn an diesem Land so faszinierte, brachte er nie zum Ausdruck. In der Literatur wird vermutet, dass seine Familie, die an der Südküste wohnte, an dem Cognac-Schmuggel beteiligt war. Die Region Cognac trägt nicht nur den Namen der Spirituose, die er später herstellen wollte. Die Schönheit der Landschaft wirkt auf jeden Fremden wie ein Zauber.

Die Geschichte zog auch an Thomas Hine nicht spurlos vorbei. Die Französische Revolution, die von 1789 bis 1799 stattfand, war nicht nur ein folgenreiches Ereignis für die neuzeitliche europäische Geschichte, sondern auch ein Tiefschlag für Hine. Als junger Spion wurde er auf frischer Tat ertappt und sofort festgenommen. In dem herrschaftlichen und doch alten Schloss Jarnacs wurde Hine als Gefangener gehalten. Er dauerte einige Zeit, bis er wieder freigelassen wurde. Um seinem Leben einen neuen Aufschwung zu geben, heiratete er die junge Französin Françoise Elisabeth. Die Heirat war von Hine nicht ganz zwecklos gewesen. Der Vater seiner Angebeteten besaß ein eigenes Unternehmen in Jarnac, welches sich auf die Produktion von Cognac spezialisiert hatte.

Nach seiner Hochzeit wurde auch Hine in dem Unternehmen aktiv. Von ihm wurde gefordert, sein gesamtes Leben mit dem Cognac zu verbringen und die Wirtschaft noch weiter anzukurbeln. Sein Ziel und die Versprechen des Unternehmens klangen gleich. Hine würde von einem unwissenden Engländer zu einem bekannten Kenner in Frankreich aufsteigen. Zudem versprach man ihm Respekt und eine gewisse Berühmtheit. Tatsächlich war der noch junge Thomas bekannt für seine Forderungen an die Zulieferer. Seine Kollegen schätzen ihn auch wegen seines harten Arbeitspensums und der Seriosität, mit der er dem Geschäft nachging. Nach anfänglichen Schwierigkeiten dauerte es nicht lange, bis Hine die Kunst der Cognac-Herstellung verinnerlicht hatte. Er brachte diese Kunst auf ein völlig neues Niveau und entwickelte nicht nur sich, sondern auch das Unternehmen enorm weiter.

In puncto Größe war die Destillerie jedoch nicht mächtig gewesen, sondern eher klein. Nach seinem erfolgreichen Aufstieg in der Branche benannte er das Unternehmen im Jahr 1812 um. Von nun an hieß es Thomas Hine & Co. Weil er die Brennerei lediglich von seinem Schwiegervater übernommen hatte, gilt Hine nur indirekt als Gründer der Destillerie. Im Jahr 1822 verstarb Thomas und hinterließ ein eindrucksvolles Vermächtnis. Innerhalb der relativ kurzen Zeit, in der er sich in dem Unternehmen befand, katapultierte er den Cognac in die Höhe und machte ihn zu einem der höchst geschätzten Spirituosen auf der ganzen Welt. Kurz vor seinem Tod war Hine angekommen und hoffte, dass das florierende Geschäft auch nach seinem Ableben weiterläuft. Im noch jungen Alter von 47 verstarb er an einer Lungenentzündung. Die Behandlungsmöglichkeiten waren zu der damaligen Zeit nicht annähernd so gut gewesen wie heute.

Auch heute noch befindet sich das Haus am Ufer des Charentes, einem kleinen Fluss mit enorm viel Charme. Neben den vielen Büros und Kellern, in denen der Cognac reift, profitiert das Unternehmen heute von den vielen Erfahrungen, die Hine mit eingebracht hatte. Die Produktion des Cognacs befindet sich mittlerweile in der sechsten Generation. Der Kellermeister besitzt ein eigenes Büro, welches sich direkt über dem Probierraum befindet. Thomas Hine hatte in der Vergangenheit stets versucht, das Unternehmen zu strukturieren. Jeder der wenigen Mitarbeiter hatte einen festen Platz und eine spezielle Funktion, die er auch angemessen ausüben sollte. In der damaligen Zeit waren Wettbewerbe noch lange nicht so wichtig. Heute gelten sie als eine Bestätigung für Ruhm und Macht. Der Cognac von Hine nimmt regelmäßig an Wettbewerben im internationalen Raum teil und wird auch immer wieder ausgezeichnet. Für die Mitarbeiter ist solch ein Erfolg der beste Beweis für die gute Arbeit, die schon seit Jahrzehnten verrichtet wird.

In der Zeitspanne von 2006 bis 2009 gewann der Cognac mehr als 18 Medaillen und unzählige Pokale. Schon in den früheren Zeiten war Hine ein beliebter Hoflieferant. Seinen Cognac lieferte er vor dem Ersten Weltkrieg an den Wiener Hof. Im Jahr 1962 erhielten Thomas Hine & Co. den Hoftitel der Königin von England. Das Unternehmen war bis dahin der einzige Cognac-Hersteller, dem solch eine Ehre widerfahren ist. Mit Blick auf das heutige Sortiment wird deutlich, dass die Brennerei mehr Wert auf Qualität anstatt Quantität liegt. Es gibt insgesamt sechs verschiedene Cognac-Sorten, die dem Genießer zur Auswahl stehen. Gründer Thomas Hine bleibt der Familie als ein hart arbeitender und ehrgeiziger junger Mann stets in Erinnerung.

Durch seinen Mut und seine Ideen konnte er die eingeschlafene Destillerie von den Sorgen befreien und ein völlig neues Unternehmen schaffen. Die Familientradition spielt bei Hine eine große Rolle. Es gibt in Frankreich nicht viele Destillerien, die selbst nach so einer langen Zeit noch in Familienbesitz sind. Mittlerweile sind die Produkte von Hine auf der ganzen Welt vertreten. Nachdem das Unternehmen in den 1960er Jahren nach Zentraleuropa expandierte, nahm der Erfolg seinen Lauf. Die Liste der Länder, die das Unternehmen mit seinem Cognac erobern wollte, war lang. Heute kennt jeden die edle Spirituose aus Frankreich. Auch wenn der Cognac überwiegend pur getrunken wird, so gibt es immer wieder kreative Köpfe, die ihn als Cocktailzutat benutzen. Für Thomas Hine & Co. spielt es keine Rolle, wie der Cognac verwendet wird. Viel wichtiger ist, dass das Unternehmen aus dem kleinen Ort Jarnac wegen seiner Einzigartigkeit in Erinnerung bleibt. Wir haben diesen Cognac und auch den Tropfen von Hennessy im Shop.