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Pimm's

Dass die Engländer gerne Feiern und sich auch mit Spirituosen auskennen, ist längst kein Geheimnis mehr. Ein sehr leckerer und bekannter Tropfen ist der Pimms, der auch in anderen Ländern gern getrunken wird. Der englische Likör bietet gerade einmal 25 % Alkohol und lässt sich durchaus für verschiedene Cocktailkreationen verwenden. Heute wird der Tropfen von der Diageo plc vertrieben, die zum großen Teil in Europa und Nordamerika tätig sind. Optisch beeindruckt der Likör durch eine sehr kräftige Farbe, die in einem stilvoll gehaltenen Flaschenkörper ideal zur Geltung kommt. Erfunden wurde der Pimms schon im Jahr 1840. James Pimm war der Besitzer der beliebten "Oyster Bar", die ihren Standort in London hatte.

James Pimm servierte seinen Likör als ein Getränk, das die Verdauung anregen sollte. Damals nannte er den Tropfen No. 1 Cup, heute ist er in der Szene als Pims Nr 1 bekannt. Die kommerzielle Vermarktung der Spirituose fand erst im Jahr 1829 statt. Es waren überwiegend ältere Leute, die sich für den neuartigen Likör interessierten. James Pimm war ein cleverer Mann. Er wusste genau, was die Menschen mögen und was sie von einer Spirituose erwarteten. Der Gin, der im 18. Jahrhundert am häufigsten serviert wurde, traf nicht den Geschmack eines jeden Genießers. Vor allem die eleganten Herren liebten den Tropfen insbesondere dann, wenn er zu frischen Austern getrunken wurde. Um den bitteren Nachgeschmack zu verfeinern, experimentierte James Pimm mit verschiedenen Zutaten, ehe dann der so beliebte Pimms Drink entstanden ist.

Der klassische Gin wurde mit einfachen Mitteln verbessert. Eine exakt abgestimmte Würze und deftige Fruchtextrakte kreierten den heute bekannten Pimms. Dank der Erfindung von James Pimm nahm der englische Spirituosenmarkt eine ganz andere Wendung. Einige Jahre später, genauer gesagt im Jahr 1851, entwickelte Pimms weitere Rezepte, um den No. 1 Cup noch besser zu machen. Die vielen Kunden, die sich nun regelmäßig trafen, um den Likör gemeinsam zu trinken, konnten sich nun an den Exemplaren No. 2 und No. 3 erfreuen. Der Pimms No. 2 ist ein klassischer Scotch, der vor allem von der älteren Stadtklientel gern getrunken wurde. Der No. 3 hingegen ist ein klassischer Weinbrand, der als Aperitif oder Digestif immer eine ideale Wahl ist. Schnell wuchs das gesamte Sortiment von James Pimm weiter heran.

Die Nachricht, dass sich eine völlig neue Art der Spirituose auf dem Markt befindet, machte in London schnell die Runde. Der Name Pimms hat sich so schnell verbreitet, dass sogar die guten alten "Gentlemen Clubs" im Londoner West End auf den Tropfen aufmerksam wurden. Auch James Pimm wusste, dass er mit dem Zeitgeist gehen muss. Nur wenige Jahre, nachdem der Tropfen überhaupt auf den Markt kam, wurden die klassischen und traditionellen Korkverschlüsse durch einen modernen Schraubverschluss ausgetauscht. Somit fanden nicht nur die alten Herren Gefallen an dem Likör, sondern auch die jüngere Generation.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Getränk weiter. Und auch die Bar, in der die leckeren Likörsorten entwickelt wurden, unterlag einer Neugestaltung. Es war Sir Horatio Davies, der 1887 als neuer Eigentümer der "Oyster Bar" vorgestellt wurde. Er nahm sich dem Konzept des Hauses an und entwickelte aus der Bar gleich 5 verschiedene Restaurants. Jedes einzelne Lokal war deutlich vom Pimms -Geist geprägt. Zu dem Zeitpunkt gab es auch kaum einen Shop, der den Tropfen nicht im Angebot hatte. Schnell entwickelte sich die Restaurantkette zu einer Art Stadtinstitution. Horatio Davies führte das Unternehmen stets streng, aber auch mit viel Liebe.

Die nächsten Jahrzehnte lang nahm die Erfolgskurve des Unternehmens weiter Fahrt auf. Von der Küste Sri Lankas bis zu den Offiziermessen im Sudan – überall fand die Kultspirituose Anklang. Die "Pimms o'Clock" galt als eine Zeit, um sich zu Treffen und den leckeren Pimms zu genießen. Während des Ersten Weltkrieges stieg die Popularität des Tropfens weiter an. Der Likör galt plötzlich als ein Rezept, um die Soldaten zu befriedigen und ihnen die Sehnsucht nach der Heimat vergessen zu lassen. In jedem Store in England konnte man den Pimms finden. Damit der Erfolg noch weiter anstieg, ließ sich das Marketing von Pimms einiges einfallen. Schon bald wurde das Haus für seinen Reichtum an witzigen Anzeigen bekannt. Der bekannte britische Humor kam bei der Kundschaft sofort gut an und so schossen die Verkaufszahlen weiter in die Höhe. Der typische Satz "We had to let the west wing go, but thank heavens we can still afford our Pimms" ist auch heute noch bekannt.

Die Pimms o'Clock ist eine besondere Stunde, in der sich eine Gruppe von Freunden, Kameraden oder Kollegen trifft und diese durch lustige und unterhaltsame Gespräche zu etwas Besonderem gestaltet. Sehr bekannt und vor allem beliebt ist der britische Likör in den Sommermonaten. Es ist wie eine Genugtuung, sich bei heißen Temperaturen mit den Liebsten zu treffen und auf alte Zeiten und künftige Pläne anzustoßen. Die aufregenden 60er-Jahre sind auch an dem Pimms nicht spurlos vorbeigezogen. Bewegende Ereignisse, wie der Mann auf dem Mond, verlockten auch zu kreativen Ideen in der Marketingabteilung. Die Werbung rund um den Likör wurde immer interessanter. In den früheren 90ern konnten sich die Fans des Pimms an eine neue Optik erfreuen. Cola und Likör aus den Dosen? Das war der Trend, der auf keinem Grillabend fehlen durfte. Auch die künftigen Veranstaltungen und Festivals waren zunehmend von den Spirituosen beeinflusst.

Heutzutage findet man sie meist als Pimms Cocktail. Die britische Kultur ist so stark von dem Likör eingenommen, dass kaum jemand auf einen guten Pimms verzichten möchte. In der modernen Zeit gilt er als ein ideales Sommergetränk, das an heißen Tagen besonders gut schmeckt. Die wohl wichtigsten Inhaltsstoffe in dem Tropfen sind der Gin und Chinin. Chinin lässt sich mit dem klassischen Tonicwater vergleichen. Die Gewürzmischung, die für den unverkennbaren Geschmack im Pimms sorgt, ist ein streng gehütetes Geheimnis. Im Allgemeinen ist die Spirituose eine Kreation mit viel Sinn für die Details. Während einige Liebhaber den Tropfen gern online kaufen, suchen andere lieber in der Abteilung der Spirituosen. Fest steht, dass der Pimms viele Generationen und vor allem die britische Kultur stark geprägt hat. Daher gehört er für uns unbedingt in das Shopangebot.