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Weißwein - spritziger Genuss mit frisch-fruchtiger Note

Weißer Wein fasziniert Genießer mit seiner süßen bis spritzigen Note. Im Gegensatz zum Rotwein gären die Trauben nach der Ernte nicht. Die Winzer pressen sie direkt, was den edlen Tropfen eine fruchtige Frische verleiht. Weißwein beeindruckt mit einer reichhaltigen Geschmackspalette. Jungwein trifft aufgrund seines frischen Charakters auf Zustimmung. Für Kenner, die den samtig-schweren Weingenuss bevorzugen, empfiehlt sich ein über Jahrzehnte gereifter Riesling oder Burgunder.

Zu den beliebtesten Sorten unter den Weißweinen zählen Chardonnay, Riesling, Grüner Veltliner oder Grauburgunder. Letzteren kennen Weinfreunde unter der italienischen Bezeichnung Pinot Grigio. Er zeichnet sich durch ein zartes, duftiges Bouquet aus. Säurearm und samtig schmiegt er sich an die Zunge. Noch weniger Säure weist der Sauvignon Blanc auf. Seinen Wohlgeruch dominieren Anklänge von grünen Früchten, Gras und Stachelbeeren.

Edle Tropfen mit weitreichender Geschichte

Ihren Ursprung nimmt die Geschichte dieses edlen Tropfens in der griechischen Antike. Bereits vor mehreren Jahrtausenden begannen die Menschen mit dem Anbau weißer Rebsorten. Mithilfe komplexer Herstellungsverfahren kelterten sie vorwiegend säuerliche Weißweine. Durch die Römer gelangten die Kenntnisse des Weinanbaus nach Mitteleuropa. Hauptsächlich widmeten sich christliche Mönche der Weißweinherstellung.

In der Renaissance verschifften Engländer und Niederländer große Mengen Weißwein. Dessen Trauben stammten beispielsweise aus Spanien, von der iberischen Halbinsel. Die Spanier brachten ihren Weißwein ebenfalls in die damals Neue Welt. In dem Zeitraum begann der Weinanbau in Chile, Peru und Mexiko.

In Ungarn begann die Nutzung edelfauler Trauben im 17. Jahrhundert. Damals zählte der Tokajer europaweit zu den besten Süßweinen. Nach dem Zweiten Weltkrieg stiegen weitere Gebiete in den Qualitätsweinbau ein. Darunter befanden sich Länder, deren Klima bis dahin als „weinunfreundlich“ galt. Um aufgrund zu hoher Temperaturen keine qualitätsmindernde Gärunterbrechung zu befürchten, entwickelte sich in Kalifornien und Australien die Methode des temperaturgeführten Gärens. Durch diese Technik erzeugen die Winzer auf ihrem jeweiligen Weingut kraftvolle, aromatische Weißweine.

Bis in die 90er-Jahre des 20. Jahrhunderts verbreiteten sich die kalifornischen Gärungsmethoden in Europa. Sie beeinflussen den Weißweintypus bis in die Gegenwart. Zahlreiche namhafte Weine aus weißen Rebsorten entstehen in Europa, Nord- oder Südamerika. Jedoch gehört Südafrika, gemessen an der Anbaufläche, ebenfalls zu den größten Weinerzeugern weltweit.

Im Süden Afrikas wachsen die Reben in einem milden, maritimen Klima. Sauvignon Blanc, Chardonnay oder Chenin Blanc zählen zu den bekanntesten Rebsorten aus der Region. In geringerer Menge bauen die südafrikanischen Winzer zahlreiche weitere weiße Rebsorten an.

Weißweine betören durch ihren geschmacklichen Facettenreichtum

Obgleich ihr Name auf ihre Farbe hinweist, entstehen Weißweine nicht ausschließlich aus hellen Trauben. Auf mehr als einem Weingut wachsen gelbe, grüne oder hellrote Rebsorten, die dem Weißwein seine charakteristische Frische verleihen. Damit sich die Weine nicht färben, filtern die Winzer die Schalen der gepressten Trauben aus. In ihnen befinden sich die farbgebenden Gerbstoffe, die etwa einem Rotwein seinen dunkelroten Ton verleihen.

Die Mehrzahl der Weißweine glitzert im Glas blassgelb bis golden. Der Geschmack der edlen Tropfen zeugt von einem großen Facettenreichtum. Zu den Faktoren, welche die Aromen beeinflussen, gehören:

  • Rebsorten,
  • Regionen, in denen die Reben gedeihen,
  • Jahrgang sowie
  • Herstellungsprozess

Mehrere Weißweine zeichnen sich durch eine frisch-fruchtige Zitrusnote aus. Andere wie der Muskateller betören den Gaumen mit einer würzigen Nuance. Für Genießer, die Wein mit blumigem Anklang bevorzugen, empfiehlt sich der Vinho Verde aus Portugal.

Die kraftvollen Weißweine kommen für den Barrique-Ausbau infrage. Indem sie im Holzfass reifen, erhalten sie einen fulminanten Charakter. Zu den bekanntesten nach dieser Methode produzierten Weißweinen gehört der Chardonnay. Er erfreut den Gaumen mit zarten Röstaromen und einem Hauch rauchiger Eiche. Dezent untermalt Vanille das Geschmacksbild. Aufgrund seiner Aromen kredenzen Feinschmecker den Chardonnay zu geräucherten Fischgerichten.

Trocken bis lieblich - Weißweine symbolisieren die Vielfalt des Geschmacks

Weißweine beeindrucken mit einem reichhaltigen, trockenen Charakter, halbtrockener Eleganz oder lieblicher Süße. Bis vor wenigen Jahrzehnten betörten Weine von Mosel und Rhein mit fruchtiger, süßer Frische. Seit den 1990er-Jahren bauten die Winzer sie vorrangig trocken aus. Dieser Umschwung wirkte sich auf den Rebspiegel in deutschen Anbaugebieten aus. Rebsorten wie Silvaner oder Müller-Thurgau gerieten in den Hintergrund, während Riesling zunehmend auf Interesse stieß.

Eine beliebte Rebsorte für einen trockenen Weißwein ist ebenfalls die ursprünglich in Frankreich beheimatete weiße Burgundertraube. Entsprechende Weißweine besitzen einen niedrigen Restzuckergehalt. Im Schnitt beträgt dieser pro Liter vier Gramm. Abhängig von der Kunst des Winzers, schmecken die edlen Tropfen fruchtig-aromatisch, herb-würzig oder neutral.

Für Genießer, die Wein mit einem süß-samtigen Mundgefühl bevorzugen, empfehlen sich die Spätlesen. Die Trauben für die halbtrockenen bis lieblichen Weine bleiben bis zur maximalen Reifung an ihrer Rebe. Sie entfalten im Wein eine opulente Geschmacksexplosion, geprägt von sommerlicher Fruchtigkeit. Besonders vollmundig schmecken süße Prädikatsweine. Die Trauben bei den Beerenauslesen faszinieren durch das an Honig erinnernde Aroma. Wie die Eisweine zählen sie zu den Dessertweinen. Sie passen zu herzhaften Nachspeisen wie Käse.

Eine Rarität unter den Weißweinen sind Spezialitäten mit Edelfäule-Bouquet. Sie verströmen einen intensiven Honigduft. Bei der Edelfäule selbst handelt es sich um einen Grauschimmel. Er bildet sich nur unter bestimmten klimatischen Bedingungen. Warmes Herbstwetter und eine hohe Luftfeuchtigkeit sind die wichtigsten Voraussetzungen.

Weißwein erweist sich als facettenreicher Speisebegleiter

Auf die Vielfalt der Aromen, mit denen der Weißwein die Geschmacksknospen reizt, wirkt sich dessen Trinktemperatur aus. Einen frischen und süffigen Wein, der eine trockene Note aufweist, servieren Kenner bei acht bis elf Grad Celsius. Für einen kräftigen, geschmacksintensiven Tropfen kommt ein großes, bauchiges Glas infrage. In diesem „atmet“ die Köstlichkeit, was die Röstaromen aus der Holzfasslagerung zur Geltung bringt. Die empfehlenswerte Trinktemperatur liegt zwischen kühlen zehn und zwölf Grad Celsius.

Bei dieser schmeckt ebenfalls ein trockener Jungwein erfrischend. Um an einem süßen oder edelsüßen Weißwein zu nippen, verwenden Genießer ein kleines, sich verjüngendes Glas. Die floralen bis fruchtreichen Aromen entfalten ihr geschmackliches Potenzial bei höheren Temperaturen. Kenner kredenzen Süßweine mit einer Trinktemperatur von bis zu 14 Grad Celsius.

Aufgrund der verschiedenen Facetten harmonieren Weißweine mit einer Vielzahl an süßen bis herzhaften Gerichten. Entfalten sich in dem edlen Tropfen vollmundig-fruchtige bis süffige Komponenten, passt er zu Gemüsegerichten. Ebenfalls bildet er zu Pasta einen reizvollen Begleiter. Halbtrockene und trockene Weißweine empfehlen sich zu Fisch und Meeresfrüchten. Ihre Spritzigkeit, kombiniert mit mildem Käse oder Geflügel, bildet ein apartes Geschmackserlebnis.

Säurehaltige Weine gleichen die Süße reichhaltiger Desserts aus. Sie passen beispielsweise zu üppigen Kuchen oder fetthaltigem Süßgebäck. Schokoladige und fruchtige Aromen bringen alternativ süße Weißweine intensiv zur Geltung. Zu den verbreiteten Sorten, die mit zahlreichen Speisen harmonieren, gehören Riesling, Sauvignon Blanc oder Chardonnay. Weiße Stillweine machen jedoch nur einen Teil der Weinproduktion aus. Daneben produzieren Weingüter weiße Perl- und Schaumweine.

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