Beratung & Hilfe 08062 - 729 3537

Herzlich Willkommen bei www.bardealer.de!

Bei Bardealer können Sie günstig und preiswert Spirituosen aller Art, wie Single Malt Whisky, Rum , Gin, Vodka und Tequila kaufen. Auch Liköre, Sirup und Barzubehör gibt es bei Bardealer schnell und versandkostenfrei geliefert.
Am Gries 6a
Feldkirchen-Westerham
Bayern
83620
Germany

Cognac

Artikel 1 bis 16 von 34 gesamt

In absteigender Reihenfolge
pro Seite

Gitter  Liste 

Seite:
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Artikel 1 bis 16 von 34 gesamt

In absteigender Reihenfolge
pro Seite

Gitter  Liste 

Seite:
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Wenn von Weinbrand, Brandy oder gar Cognac die Rede ist, dann meint man damit eine exzellente Spirituose, die aus dem Wein einer bestimmten Rebsorte durch Destillieren hergestellt wurde und für längere Zeit in Eichenfässern reifen durfte. Cognac, Brandy und Weinbrand gehört somit zu den Spirituosen, die in puncto Optik und Aroma höchste Ansprüche erfüllen und daher von Kennern auf der ganzen Welt geschätzt werden. Doch was unterscheidet eigentlich einen Cognac von einem Weinbrand? Mit Cognac wird nämlich ein Brand bezeichnet, deren Weinreben aus der Region rund um der französischen Stadt Cognac, genauer gesagt, aus den zwei Departements Charente und Charente-Maritimel stammen. Hierbei handelt es sich um einen leichten und fruchtigen Wein, der aus einer weißen Rebsorte gewonnen wird. Der eigentliche Brennprozess erfolgt auch heute noch wie zu damaligen Zeiten in sogenannten Alambic charantais, das sind Destillierapparate, die mit offenem Feuer beheizt werden. Die Destillation erfolgt in zwei Durchgängen. Im ersten Durchgang wird der sogenannte Raubrand gewonnen, der einen Alkoholgehalt zwischen 25 und 30 % vol. aufweist. Der eigentliche Mittellauf wird dann im zweiten Durchgang durch Abtrennen von Vor- und Nachlauf hergestellt. Dieses Destillat ist dann der Cognac, der jetzt noch einen wasserhellen Farbton aufweist. Der so gewonnene Cognac muss jetzt mindestens zwei Jahre in Fässern aus Limousin-Eiche lagern. In dieser Zeit erhält das anfangs helle Destillat seinen typischen goldgelben Farbton und unverwechselbaren Geschmack. Farbton und Aroma hängen stark von der Lagerzeit ab. Ein exzellenter Cognac kann eine Lagerung von bis zu 50 Jahren hinter sich gebracht haben, was letztendlich am dunklem Farbton und dem ausgeprägten Aroma erkennbar ist. Bei einer Lagerung von mehr als 50 Jahren verringert sich die Qualität des Weinbrands wieder, daher werden sehr alte Jahrgänge danach in Glasballons gelagert, bis sie weiterverarbeitet werden können. Die Herabsetzung des Alkoholgehalts auf Trinkstärke erfolgt vor der Abfüllung in Flaschen mittels destilliertem Wassers.

Die Geschichte der Weindestillation lässt sich bis in das Mittelalter zurückverfolgen. Da der Wein durch den langen Schiffstransport zum Kunden erheblich an Qualität einbüßte, entschied man sich, diesen durch Destillation zu konservieren. Dass die Lagerung in Eichenfässern den Geschmack des Destillates wesentlich verbesserte, wurde erst im Nachhinein festgestellt. Daraufhin wurden auch bald die ersten Destillerien gegründet, unter anderem 1715 Martell, 1765 Hennessy und 1821 Thomas Hine. Der Erfolg führte allerdings auch dazu, dass zahlreiche andere Destillerien ihr Produkt als Cognac bezeichneten. 1909 entschloss man sich, per Gesetz die Region für Cognac festzulegen, welche bis heute gültig ist. Danach dürfen sich nur Brände, deren Weinreben aus der Region Cognac an der Charente stammen, auch als Cognac bezeichnen. Für alle anderen Anbauregionen hat die Bezeichnung Weinbrand Gültigkeit. Wie bereits erwähnt, hängt die Qualität eines Cognacs von seiner Lagerzeit im Eichenfass ab. Damit der Kunde bereits beim Kauf eine Einschätzung über den jeweiligen Cognac erhält, bedient man sich einer amtlich festgelegten Altersklassifikation. Dabei bedeuten:

VS mindestens 2 Jahre,

VSOP mindestens 4 Jahre und

XO mindestens 6 Jahre Fasslagerung.

Die maximal erreichbare Lagerzeit liegt bei 50 Jahren. Bemerkenswert ist, dass mit zunehmender Lagerzeit nicht nur die Qualität, sondern auch der Preis steigen. Handelt es sich um einen verschnittenen Cognac, dann richtet sich seine Klassifikation nach der jüngsten Komponente. Genau wie bei allen anderen Spirituosen gibt es auch beim Cognac erhebliche Qualitäts- und Preisunterschiede. Beispielsweise kann ein VSOP-Cognac von einem marktführenden Hersteller teurer sein als ein Cognac mit XO-Kennzeichnung aus einem weniger bekannten Haus. Neben der Lagerzeit spielt auch die Herkunft des Weins eine bedeutende Rolle. Aus diesem Grunde wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts mehrere Gebiete rund um die Stadt Cognac von der französischen Regierung festgelegt. Nur aus den Weinen dieser Gebiete darf hergestellt werden. Das Gebiet mit den qualitativ besten Reben heißt Grande Champagne, nach unten setzt sich dann die Skala über Petite Champagne, Borderies, Fins Bois, Bons Bois bis hin zu Bois Ordinaires fort. Sowohl die Altersklassifikation als auch das Herkunftsgebiet werden auf dem Etikett deutlich vermerkt und bilden eine wichtige Entscheidungshilfe beim Kauf. Ein Cognac ist keine Spirituose für den täglichen Genuss, etwa für zwischendurch. Einen edlen Cognac genießt man vor allem zu festlichen Anlässen, zu einer guten Zigarre, nach einem guten Essen oder auch am Abend in gemütlicher Runde. Um das gesamte Geschmacksprofil eines wirklich guten Cognacs zu erforschen, sollte man sich die nötige Zeit und Ruhe gönnen. Auch die Wahl des richtigen Glases hat auf das Aroma und den Geschmack einen großen Einfluss. Cognac genießt man aus sogenannten Cognacschwenkern, dies sind dickbauchige Gläser mit einem kurzen Stiel, deren Öffnung sich nach oben hin verjüngt. Der echte Genießer greift das Glas so, dass der Boden auf der Handfläche liegt und der Stiel sich zwischen Mittel- und Ringfinger befindet. Durch die Wärme der Hand entfaltet der Cognac sein ganzes Aroma, durch ein leichtes Schwenken des Glases wird dieser Effekt sogar noch verstärkt. Die sich verjüngende Öffnung sorgt dafür, dass das Aroma nicht gleich verfliegt, sondern von der Nase des Genießers wahrgenommen werden kann. Für alle, die den Cognac nicht handwarm genießen wollen, gibt es Gläser, die in Form und Größe einem Whisky- oder Grappaglas sehr ähnlich sind und oft das Markenzeichen des Cognacherstellers tragen. Diese Gläser greift man am Stiel, wobei die Handwärme nicht den Cognac erwärmen kann. Dadurch kommen sämtliche Aromen geschmacklich besser zur Geltung. Dass es sich bei einem Cognac um etwas ganz Besonderes handeln muss, wird bereits an der Aufmachung sichtbar. Die Flasche eines exzellenten Cognacs gleicht nicht selten einem Flakon für Parfüm, nur vom Volumen her entsprechend größer. Auch Karaffen aus Kristallglas mit Glasstopfen sind häufig anzutreffen. Genauso kunstvoll wie die Flasche ist auch das Etikett gestaltet. Ein absoluter Hingucker – in jedem Regal und in jeder Bar. Und vielleicht auch als Geschenk zu einem ganz besonderen Anlass. Selbstverständlich hat Cognac auch seinen Preis. Vor allem Abfüllungen berühmter Hersteller und solche mit einer langen Fasslagerung liegen nicht selten im dreistelligen Bereich. Dennoch kann man aus dem Angebot an Cognacs denjenigen auswählen, der sowohl vom Aroma und Geschmack, als auch vom Preis her den persönlichen Bedürfnissen und Möglichkeiten am ehesten gerecht wird. Nicht zuletzt gibt es zum Cognac auch preisgünstigere Alternativen wie etwa ein Armagnac, der ebenfalls im Onlineshop bestellt werden kann.