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Whisky

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Die Herstellung von Whisky hat vor allem in Schottland eine lange Tradition und lässt sich über mehrere Hundert Jahre zurückverfolgen. In den bekannten Regionen Speyside, Highlands, Lowlands, Islay und den Inseln gibt es derzeit knapp 100 aktive Brennereien, die exzellenten Whisky Scotch herstellen und in alle Herren Länder exportieren. Darüber hinaus existieren noch weitere 30 Destillerien, die nicht mehr produzieren oder bereits geschlossen sind. Nahezu alle Destillerien beziehen das für die Whiskyherstellung erforderliche Wasser aus einer eigenen Quelle, das Getreide kommt ausschließlich aus der Region. Doch was ist eigentlich das Besondere an einem Whisky Scotch?

Whisky ist nicht gleich Whisky

Welche Spirituose sich als Whisky Scotch bezeichnen darf und welche nicht, ist in einschlägigen Gesetzen wie der "The Whisky Scotch Order 1990" oder der "Verordnung (EG) Nr. 110/2008" des Europäischen Parlaments eindeutig geregelt. So muss dieser Whisky in einer schottischen Brennerei destilliert worden sein, mindestens drei Jahre in einem Fass mit einer Höchstkapazität von 700 l in Schottland hinter sich gebracht haben sowie einen Alkoholgehalt von wenigstens 40 % vol. aufweisen. Außerdem darf bei seiner Herstellung kein Mais verwendet werden und das Malz sollte über Torffeuer gedarrt worden sein. Die sich anschließende Destillation erfolgt in der Regel zweifach und wird auch als Pott-Still-Verfahren bezeichnet.

Bei dem Whisky Scotch unterscheidet man den Malt Whisky, den Grain Whisky und den Blended Whisky. Beim Malt handelt es sich um einen ungemischten Whisky, der wohl bekannteste Vertreter dieser Sorte kommt aus der Brennerei Glenmorangie in den nördlichen Highlands. Die Malts aus dieser Region sind von Haus aus leicht kräftig und beeindrucken durch die komplexen Aromen sowie einem leicht herben Nachklang.

Whisky Scotch aus der Region Lowland enthält wenig bis gar keinen Torf und wird seit dem späten 19. Jahrhundert für die Herstellung von Blended Whisky verwendet. Dieser ist vom Aroma her wesentlich leichter als die Abfüllungen aus den übrigen Regionen. Die wohl größten und bekanntesten Destillerien in den Lowlands sind Cameronbridge, Strathclyde und North British. Durch die steigende Beliebtheit von Whiskys aus den Regionen Highlands und Speyside ist der Bedarf an Lowlands-Whisky zurückgegangen, sodass es heute nur noch drei aktive Brennereien in dieser Region gibt. Des Weiteren gibt es auch noch eine Reihe von inaktiven Brennereien wie Rosebank, dessen Malt zu den besten Whiskys aus der Region Lowland zählen, jedoch heute kaum noch zu haben sind.

Im Gegensatz zu den Lowlands-Whiskys besitzen die Whiskys aus der Region Islay ein Aroma mit mehr oder weniger ausgeprägten Torf- und Rauchnoten. Zu den wohl kräftigsten Vertretern dieser Sorte zählen die Whiskys von Ardbeg und Lagavulin, dagegen nehmen Caol Ila und Bowmore eher eine Mittelstellung ein. In Bezug auf den Torfgehalt lassen sich die Abfüllungen von Bruichladdich als sehr weich und mild einschätzen. Die seit 1983 geschlossenen Port Ellen Brennerei beliefert heute noch die Destillerien der Insel mit Malz, der aus Gerste hergestellt wird.

Whisky Scotch aus der Region der Inseln ist von einem leicht salzigen Geschmack geprägt, doch ansonsten hat dieser keinen einheitlichen Charakter. Die Region umfasst die Inseln Skye, Orkney, Jura, Arran, Mull und Lewis. Sowohl Highland Park, als auch Scapa erheben den Anspruch, zu den nördlichst gelegenen Brennereien zu zählen. Orkney-Whisky begeistert sowohl durch seine torfigen Noten als auch durch seine Süße und wird von Speyside- und Islay-Whisky-Liebhabern gleichermaßen geschätzt. Auf der Insel Skye existiert lediglich eine einzige Brennerei – die Talisker Distillery. Sie wurde 1831 gebaut und stellt einen Whisky Scotch her, der durch sein starkes Aroma, begleitet von leichten Rauch- und deutlichen Pfeffernoten, auf ganzer Linie egeistert.

Speyside – die Wiege des schottischen Whiskys

Die Region Speyside liegt in den beiden Grafschaften Banffshire und Morayshire und zieht sich entlang des Flusses Spey. Speyside ist buchstäblich die Wiege des Whisky Scotch und auch heute noch Hauptregion der schottischen Whiskyproduktion. Derzeit gibt es 48 aktive Brennereien in der Region Speyside, was knapp die Hälfte aller in Betrieb befindlichen Destillerien in Schottland ausmacht. Namen wie Cragganmore, Glenrothes, Tormore, Macallan, oder Glenfarclas sind nur einige der bekanntesten Marken. Die Whiskys zeichnen sich allesamt durch eine typische Süße aus. Das Aroma ist von leichten Torfnoten geprägt. Viele dieser Malts finden ihren Weg ausschließlich in Blends, dagegen sind reine Brennereiabfüllungen wie Glen Elgin oder Mortlach nur schwer zu bekommen.

Die Herstellung von Whisky Scotch

Die Herstellung von schottischem Whisky lässt sich allgemein in die Arbeitsgänge Mälzen, Brauen, Brennen, Reifung, Abfüllung und einer abschließenden Lagerung einteilen. Im ersten Arbeitsgang, dem Mälzen, erfolgt ein Einweichen der Gerste in Quellwasser, im Anschluss daran wird diese auf einer ebenen Fläche verteilt und regelmäßig gewendet. Die Gerste fängt an zu keimen und die Stärke wird in Malz- und Traubenzucker umgewandelt. Danach wird die Gerste mit dem Rauch und der Hitze eines Feuers gedarrt, wobei das Brennmaterial Einfluss auf das Aroma des Scotch ausübt. Nachdem das Malz zu Schrot gemahlen wurde, wird es in Maischebottiche gefüllt und mit heißem Quellwasser vermengt. Die so entstandene süße Lösung, auch Würze genannt, kann jetzt im Gärbottich vergoren werden, wo sie einen Alkoholgehalt von maximal 10 % vol. erreicht. Dieser Vorgang wird als Brauen bezeichnet; das Zwischenprodukt lässt sich mit einem starken Bier vergleichen.

Der anschließende Brennvorgang findet in Brennblasen aus Kupfer statt. Dieser läuft in mehreren Stufen ab, wobei ungenießbare Bestandteile wie Methanol, Ester oder Aldehyde vom sogenannten Mittellauf abgetrennt werden. Dieser Mittellauf besitzt einen Alkoholgehalt zwischen 65 und 70 % vol. und wird zu Whisky weiterverarbeitet. Mittels eines speziellen verplombten Gerätes wird die Qualität des Destillats begutachtet und der produzierte Alkohol steuer- und zollamtlich erfasst.

Der Destillation schließt sich die Reifung an, die der Whisky Scotch laut geltender Gesetze für mindestens drei Jahre in Fässern aus Eichenholz unter Zollverschluss absolvieren muss. Nach einigen Jahren Lagerung wird das Destillat mitunter in andere Fässer, in denen zuvor Sherry oder Bourbon zu Hause war, umgefüllt, wodurch ein bestimmtes Aroma erreicht werden kann. Manche Abfüllungen haben 12, 15, 18, 25, 30 oder sogar 40 Jahre lang im Fass geruht und in dieser Zeit seinen einzigartigen Charakter entwickelt und vollendet. Darüber hinaus gibt es auch sogenannte Sonderabfüllungen, meistens zu wichtigen Anlässen, die in der Regel streng limitiert und nur für kurze Zeit im Angebot sind. Das absolute Highlight aus der Highland Park Distillery ist der auf 275 Flaschen limitierte Whisky, der ganze 50 Jahre im Eichenfass ruhen durfte und einen Alkoholgehalt von 44,8 % vol. besitzt. Die mit 925er Sterling-Silber beschlagenen Flaschen wurden von dem Designer Maeve Gillies entworfen und aufwendig von Hand gefertigt.

Nachdem der Whisky seine vorgeschriebene Lagerzeit hinter sich gebracht hat, kann dieser in Flaschen abgefüllt werden. Eventuell enthaltende Trübstoffe werden durch Kaltfiltrierung entfernt. Um eine konstante Qualität des Scotch zu erzielen, wird dieser mit dem Inhalt mehrerer Fässer verschnitten. Eine Ausnahme sind die sogenannten Fassabfüllungen, die auch als Single Cask bezeichnet und deren Flaschen meistens nummeriert werden. Bevor der Whisky letztendlich in die Flasche fließen darf, wird dieser mit Quellwasser auf Trinkstärke zwischen 40 und 46 % vol. verdünnt. Danach lagern die Flaschen mit dem Whisky bis zur Auslieferung in den Shops, wobei sich das Aroma und der Geschmack im Gegensatz zu anderen Spirituosen wie Wein nicht mehr verändern, vorausgesetzt, die Lagerung erfolgt kühl, stehend, trocken und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt.

Wichtiger Wirtschaftsfaktor in Schottland

Die Herstellung von Whisky nimmt in Großbritannien einen bedeutenden Stellenwert ein. Wie bereits erwähnt, gibt es alleine in den schottischen Regionen fast 100 Destillerien, die jährlich über 347 Millionen LPA Whisky Scotch produzieren und in Länder wie USA, Japan, Spanien und Frankreich exportieren. Dabei entfallen etwa 90 % auf die Herstellung von Blended Whisky, während rund 10 % auf Single Malts entfallen. Und nicht zuletzt profitiert auch der Tourismus in Schottland von der Produktion des Whisky, denn eine Vielzahl der Destillerien wie etwa die Tomatin Distillery in den Highlands verfügen über einen eigenen Shop und stehen, meist nach Anmeldung, jedem Besucher zur Besichtigung offen. Somit können Liebhaber nicht nur die verschiedensten Sorten verkosten, sondern auch einen Blick in die aufwendige Produktion werfen.

Scotch Whisky oder Scotch Whiskey

Während Whisky Scotch mit einem "y" am Ende geschrieben wird, erkennt man irische oder amerikanische Whiskeys an der Endung "ey". Irischer Whiskey wie der Jameson gehört zu den weltweit bekanntesten Marken. Die im Jahre 1780 von John Jameson in Dublin gegründete Destillerie war noch bis 1971 in Betrieb, danach wurde die Produktion nach Midleton verlagert. In Dublin können jedoch Whiskey-Liebhaber auch heute noch die Schaubrennerei von Old Jameson besichtigen.

Umfangreiches Angebot an schottischen Whiskys

In unserem Whisky Store haben wir die verschiedensten Whisky Scotch von den bekanntesten schottischen Destillerien im Programm. Neben den dreijährigen Whiskys finden sich auch Abfüllungen, die bis zu 25 oder noch mehr Jahre Reifung auf dem Buckel haben. Darüber hinaus bieten wir auch Sonderausgaben an, die allerdings meistens sehr schnell vergriffen sind. Für den Genuss eines Whisky Scotch sollte man sich die nötige Zeit und Ruhe nehmen, damit das gesamte Geschmacksprofil voll zur Geltung kommen kann. Außerdem empfiehlt sich die Verwendung von Whisky-Gläsern, deren Tulpe das Aroma noch verstärkt. Es gibt viele Anlässe, zu denen ein exzellenter Whisky sehr gut passt. Abgefüllt ist der Whisky in Flaschen, die ein aufwendig gestaltetes Etikett tragen und sich somit auch sehr gut als Geschenk für einen echten Liebhaber eignen. Alle Whiskys liefern wir innerhalb weniger Werktage nach Bestelleingang frei Haus. Neben dem umfangreichen Angebot an Whisky Scotch haben wir auch noch andere Whiskys von weltweit bekannten Marken und den unterschiedlichsten Jahrgängen auf Lager.